Verwurzelt. Erfahren. Unabhängig.

Über 30 Jahre Einsatz für Burgdorf

Unsere Wählergemeinschaft wurde als WGS 1991 aus einer starken Bürgerinitiative heraus gegründet. Auf Anhieb gelang mit 8,6% der Stimmen der Einzug in den Stadtrat. Seit über drei Jahrzehnten sind wir nun die feste, parteiunabhängige Kraft, die reine Sachpolitik über ideologische Grabenkämpfe stellt.

Stationen unserer Erfolgsgeschichte

1991 – Gründung: FÜR die Südumgehung von Burgdorf
Schon bei der Geburtsstunde der ersten Bürgerinitiative war unseren Gründungsmitgliedern klar: Einfach nur „dagegen“ sein kann jeder. Wir wollten aktiv FÜR eine zukunftsfähige Lösung eintreten. So gründete sich die Wählergemeinschaft für die Südumgehung. Wie weitsichtig das damals war, zeigt sich heute: Die realisierte Nordumgehung hat viele Verkehrsprobleme der Stadt ungelöst gelassen, die eine Südumgehung damals behoben hätte.
1. Vorsitzender wurde Helmut Köneke aus Burgdorf (29.05.1991 bis 20.03.1997). Einzige Veränderung im Vorstand war in dieser Zeit, dass Gabriele Heldt aus Schillerslage bis zum 14.07.1994 Schriftführerin war und Inge Reiter aus Schillerslage dann diese Aufgabe von ihr übernahm.
 
1999 – Offizielle Weichenstellung als e.V.
Aus dem Wunsch nach einer vernünftigen, sachbezogenen Verkehrsplanung wuchs eine dauerhafte politische Kraft. Nach zwei erfolgreichen Kommunalwahlen folgte am 21. Februar 2000 der logische Schritt: Die offizielle Eintragung als „Unabhängige Wählergemeinschaft für eine Südumgehung, Burgdorf – WGS – e.V.“. Dieser „Rechtsakt“ fiel in die Amtszeit von Gabriele Heldt aus Schillerslage als Vorsitzende (20.03.1997 bis 05.12.2001). 
Das bewährte Kernteam blieb unverändert an ihrer Seite: Ernst-August Thieleking (1. Stellv., Schillerslage), Uwe Strenzke (2. Stellv., Weststadt), Richard Massion (Schatzmeister, Burgdorf-Nord) und Inge Reiter (Schriftführerin, Schillerslage).
 
2001 – Harmonischer Wechsel an der Spitze
Während Führungswechsel in anderen politischen Organisationen oft für Streit sorgen, verliefen die Wechsel im Vorsitz typisch für die WGS: harmonisch und geräuschlos. Helmut Stille aus Sorgensen übernahm den Vorsitz (05.12.2001 bis 27.05.2005). 
 
2006 – Neuer Name für alle Lebensbereiche
Schnell wurde klar: Die WGS redet und gestaltet auch bei Themen kompetent mit, die abseits der Verkehrspolitik liegen. Am 19. Juni 2006 beschloss die Mitgliederversammlung mit 30 anwesenden Stimmberechtigten die offizielle Umbenennung in „Unabhängige Wählergemeinschaft Burgdorf – WGS – e.V.“. Ernst-August Thieleking übernahm in dieser prägenden Phase den Vorsitz (27.05.2005 bis 12.03.2012). Da er zuvor stellvertretender, bzw. 2. Vorsitzender war, rückte Fritz Harke aus Sorgensen neu in das verbleibende, kontinuierlich weiterarbeitende Vorstandsteam auf.
2011 – Weitsichtige und glaubwürdige Sachpolitik
Ein Blick in unsere Wahlprogramme beweist unser Augenmaß. Schon 2011 forderten wir den konsequenten Umstieg auf LED-Beleuchtung bei Sanierungen, den Ausbau des Radwegenetzes und die schrittweise Einführung beitragsfreier Kitas. Unser Grundsatz galt damals wie heute: Solide Haushaltspolitik betreiben, um nicht auf Kosten der nächsten Generation zu leben – aber ohne das soziale Leben, die Kultur und die Vereine kaputtzusparen. Am 12.03.2012 übernahm Dr. Volkhard Kaever den Vereinsvorsitz, den er bis heute erfolgreich innehat.
 
2016 – Silbernes Jubiläum: 25 Jahre nah am Bürger
Ein Vierteljahrhundert erfolgreiche, parteifreie Arbeit im Sinne der Menschen vor Ort! Die WGS feiert ihr 25-jähriges Bestehen als feste, verlässliche und anerkannte politische Kraft in der Kernstadt sowie in allen Ortsteilen.
2016 übernahm Kurt-Ulrich Schulz (Weststadt) die Aufgabe des Schriftführers.
2017 – Die „FWG FreieBurgdorfer“ formiert sich
Im Stadtrat bildet sich die neue Fraktion FreieBurgdorfer. Auslöser ist große Unzufriedenheit mit der Pattsituation im Rat, die verhindert, dass die Stadt wirklich vorankommt. Besonderheit bei dieser Fraktion: Alle drei Ratsmitglieder sind deutlich jünger als der Altersschnitt im Rat. Die neue Ratsfraktion arbeitet von Beginn an eng, kooperativ und konstruktiv mit der WGS zusammen. Die Kernthemen dieses neuen Dreiergespanns und seiner Unterstützer – Ehrenamt, Feuerwehr, Familie und bürgernahe Politik – ergänzen die Arbeit der WGS-Ratsmitglieder auf ganz hervorragende Weise. Mutig sagt diese neue Fraktion: „Wir wecken den Löwen!“ und führt so den blauen Löwen im Logo.
2020/2021 – Fusion für ein starkes Burgdorf: WGS FreieBurgdorfer
Ein Meilenstein, der uns direkt in die Gegenwart führt: Um die unabhängigen, sachbezogenen Kräfte der politischen Mitte nicht zu zersplittern, beschließen die Mitglieder beider Gemeinschaften im September 2020 den gemeinsamen Weg. Im Frühjahr 2021 bilden die Fraktionen im Rat die Gruppe WGS FreieBurgdorfer. Am 17. Mai 2021 wird die neue Satzung verabschiedet.
Unter dem Namen „WGS FreieBurgdorfer – Unabhängige Wählergemeinschaft Burgdorf e.V.“ und mit dem markanten neuen Logo (grüner WGS-Schriftzug und der aufgeweckte blaue Löwe auf orangefarbenem Grund) bündeln wir unsere Kompetenzen. Der Erfolg gibt uns recht: Bei der Kommunalwahl 2021 gewinnen wir drei Sitze im Stadtrat, zwei Sitze im Ortsrat Schillerslage und holen die meisten Stimmen in Sorgensen. Zudem schafft Rüdiger Nijenhof auf dem Ticket der Freien es in die Regionsversammlung einzuziehen.
Zugleich aber endet eine echte Ära: Urgestein Kurt-Ulrich Schulz tritt nach 30 Jahren als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat nicht wieder an. Auf Antrag der neuen Ratsfraktion und einstimmig vom Rat beschlossen hat so die WGS FreieBurgdorfer einen Ehrenratsherren mehr.
2021 – Wahl des gemeinsamen Vorstands
Während Dr. Volkhard Kaever Vorsitzender der gemeinsamen Wählergemeinschaft wird, wird mit Lukas Kirstein aus der Weststadt, der ehemalige Vorsitzende der FWG FreieBurgdorfer, nun stellv. Vorsitzender (Organisation), RIchard Massion führt weiterhin die Kasse, nun als Stellv. Vorsitzender (Finanzen), Heiner Bührke, Schillerslage über nimmt als stellv. Vorsitzender (Mitglieder) eine neugeschaffene Funktion und der ehemalige FWGler Rüdiger Nijenhof wird stellv. Vorsitzender (Öffentlichkeitsarbeit).
2026 – Ein historischer Schritt in die Zukunft
Die WGS FreieBurgdorfer setzt neue Maßstäbe für die lokale Demokratie: Erstmals in unserer 35-jährigen Geschichte stellen wir einen eigenen, unabhängigen Bürgermeisterkandidaten für Burgdorf auf. Zudem treten wir flächendeckend mit eigenen Kandidatinnen und Kandidaten für alle Ortsräte an. Unser zentrales Versprechen für die Ortsteile: Wir wollen das erfolgreiche „Sorgenser Modell“ der echten Bürgerbeteiligung bei der Ortsvorsteherwahl und dem offenen Ortsrat auf alle Ortsteile ohne eigenen Ortsrat ausweiten. Für Politik, die wirklich vor Ort entsteht.